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Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Schlaf dient der Erholung, wir sind danach erfrischt. Wie fühlen wir uns zerschlagen, wenn wir uns nachts schlaflos hin und her gewälzt haben!

Was hift, wenn das Schäfchenzählen nicht den erhofften Schlaf beschert? Zu diesem Thema referieren am 4.Februar in Salzgitter-Lebenstedt im Rahmen der Veranstaltung "Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker" die Ärztin Frau Witte-Dietz und der Apotheker Herr Sievers. Sie erfahren sicherlich eine Menge Neues! Hier nun eine kurze Zusammenfasung mit einigen Tipps, wie Sie gesundes Einschlafen erleichtern können:

Gestalten Sie Ihren Tagesablauf abwechslungsreich, dann verlangt Ihr Körper abends früher nach Ruhe und Entspannung. Bewegen Sie sich täglich an der frischen Luft und genießen Sie das natürliche Sonnenlicht. Jetzt im Winter ist ein Spaziergang um die Mittagszeit ideal.

Die letzte Mahlzeit sollte mindestens 3 Stunden zurückliegen, wenn Sie zu Bett gehen. Meiden Sie abends Alkohol, Coffein und Nikotin.

Eine ruhige Umgebung, nicht beengende Nachtkleidung und Zufuhr von Frischluft verbessern das Einschlafen.

Eventuell helfen ein warmes Fußbad, ein Schlummertrunk, zum Beispiel eine Tasse Kräutertee, oder eine Lektüre dabei, leichter in den Schlaf zu finden. Vielleicht kann eine abendliche Zeremonie, mit der wir unserem Nachwuchs das Zubettgehen schmackhaft machen, auch uns Großen das Einschlafen erleichtern.

Darüberhinaus gibt es unterschiedliche Entspannungsmaßnahmen, die helfen können, Abstand zum Alltag zu schaffen und die nötige Gelassenheit zu gewinnen; dazu zählen unter anderem das autogene Training und die Muskelentspannung nach Jacobson. Beide lassen sich jederzeit erlernen; Kurse bieten u.a. die Volkshochschule oder die Familienbildungsstätten an.

Natürlich gibt es auch ein Kraut, bzw. Kräuter, die bei Schlafproblemen helfen können. Dazu zählen Baldrianwurzel, Hopfenzapfen, Melissenblätter, Lavendelblüten und Passionsblumen, aber auch Johanniskraut und Hafertee. Es gibt sie einzeln, in Teemischungen oder als Fertigarzneimittel in Tabletten oder Tropfen. Achten Sie darauf, daß die Fertigarzneimittel ausreichend hoch dosiert sind - wir beraten Sie gern.

Sollte all dies nicht zum gewünschten Erfolg führen, sprechen Sie Ihren Arzt auf Ihre Schlafprobleme an.Eventuell liegt eine organische Erkrankung vor, die eine gezielte Therapie erfordert.

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